- Neues „Hochschulstädtescoring 2025“ des Moses Mendelssohn Instituts und des Portals WG-Gesucht.de stellt leichte Marktberuhigung auf sehr hohem Niveau fest
- Durchschnittliche Mietkosten für ein WG-Zimmer auf dem freien Wohnungsmarkt bei 493 Euro im Monat
- DSW-Vorstandsvorsitzender Matthias Anbuhl: „Kommende Bundesregierung muss Bund-Länder-Programm ‚Junges Wohnen‘ aufstocken und dauerhaft verstetigen“
Berlin, 10. März 2025. Durch das neue „Hochschulstädtescoring“ des Moses-Mendelssohn-Instituts (MMI) sieht sich das Deutsche Studierendenwerk (DSW) in seinen Forderungen bestätigt, das Bund-Länder-Programm „Junges Wohnen“ aufzustocken und dauerhaft zu verstetigen.
Im heute veröffentlichten „Hochschulstädtescoring“ des MMI für das Sommersemester 2025 wird die Durchschnittsmiete für ein WG-Zimmer mit 493 Euro pro Monat veranschlagt. Das entspricht laut MMI im Jahresvergleich zum Sommersemester 2024 einer Steigerung um 14 Euro. Die BAföG-Wohnkostenpauschale beträgt zum Vergleich dazu aktuell 380 Euro im Monat.
Matthias Anbuhl, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Studierendenwerks, kommentiert:
„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende und die sehr hohen Mieten auf dem freien Wohnungsmarkt führen in den Hochschulstädten zu einer sozialen Auslese: Studierende aus wohlhabenden Familien können sich ein Studium in teuren Städten wie München leisten, wo ein WG-Zimmer durchschnittlich inzwischen 800 Euro kostet. Studierende aus Familien mit geringeren Einkommen nicht. Sie müssen ihren Studienort nach den Mietpreisen und nicht nach dem Fachinteresse auswählen.
Der Handlungsdruck für den Bau von bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist weiterhin sehr hoch. Das Bund-Länder-Programm ‚Junges Wohnen‘ geht hier den richtigen Weg, um den studentischen Mietmarkt zu entlasten. Deshalb muss die kommende Bundesregierung es dringend aufstocken und dauerhaft verstetigen, damit es von allen Bundesländern kraftvoll umgesetzt werden kann.“